Seit Freitag hielt eine extreme Wetterlage den Leitstellenbereich NordOst in Atem und stellte die Beschäftigten der Regionalleitstelle vor vielfältige Herausforderungen. Die drückende Hitze und feuchten Luftmassen führten zu einem erhöhten Einsatzaufkommen im Rettungsdienst, bevor immer wieder unwetterartige Gewitterzellen aufzogen, die am Wochenende insgesamt 209 wetterbedingte Einsätze zur Folge hatten.
Schon am Freitag begann das Unwetterwochenende mit 51 wetterbedingten Einsätzen in den Nachmittagsstunden, die jedoch zügig und routiniert von allen Beteiligten abgearbeitet werden konnten.
Ganz anders zeigte sich der Sonntag ab dem Mittag, als der Nordosten Brandenburgs abermals von einer unwetterartigen Gewitterzelle heimgesucht wurde. Im Leitstellenbereich NordOst registrierten wir 158 weitere wetterbedingte Einsätze, die von den Feuerwehrteams in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Uckermark bewältigt werden mussten. Hinzu kamen diverse größere, prioritäre Einsätze, darunter zwei Verkehrsunfälle mit insgesamt 13 verletzten Personen sowie mehrere größere Gebäude- und Waldbrände, die zeitgleich bekämpft wurden.
Für die Einsatzkoordination waren 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Leitungsdienst der Leitstelle im Einsatz. Erstmals wurden auch zwei Befehlsstellen in den Feuerwehren Gransee und Angermünde erfolgreich aktiviert. Gegen 17:00 Uhr beruhigte sich die Lage, die Ausnahmesituation durch das Unwetter konnte beendet und der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden.
Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen, die mit Ruhe und großer Kraft alle Notrufe entgegennahmen sowie die Einsätze professionell bearbeiteten. Ebenso gilt unser Dank allen eingesetzten Einsatz- und Führungskräften für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

