Wie funktioniert das KATRETTER-System?
Das KATRETTER-System gehört zur Organisation von First Response, bei der die Bedeutung aufgrund der demographischen Entwicklung immer weiter steigt. Zukünftig wird der Rettungsdienst immer mehr auf die Unterstützung organisierter Ersthelfender angewiesen sein. In Deutschland gibt es die First-Responder-Modelle seit Mitte der 1990er Jahre. Im Bereich der IRLS NordOst beteiligen sich zur Mitte des Jahres 2023 mehr als 600 freiwillige Helferinnen und Helfer aktiv am KATRETTER-System.
Ersthelferinnen und Ersthelfer registrieren sich zuertst für das KATRETTER-System, um über die KATTRETTER-App alarmiert zu werden. Auch ist die Teilnahme an einem Training erforderlich.
Ein Notruf geht in der Leitstelle ein, bei dem ein Herz-Kreislauf-Stillstand oder eine bewusstlose Person gemeldet wird. Parallel wird ein Alarm an das KATRETTER-System übertragen:
-
Zuerst erfolgt eine GPS-Abfrage, um sicherzustellen, dass sich ein oder mehrere Ersthelfende in der Nähe des Notfallortes befinden.
-
Dann entscheidet der alarmierte Ersthelfende, ob er den auf seinem Smartphone angezeigten Einsatz annimmt oder ablehnt. Bei Annahme wird er über die App zum Einsatzort navigiert. Zusätzlich erhält er weitere relevante Einsatzdaten.
-
Ein weiterer alarmierter Ersthelfender kann zeitgleich einen in der Nähe befindlichen AED (Automatisierter Externer Defibrillator) holen und zum Einsatzort bringen. Der Standort vom AED wird ebenfalls über die App angezeigt.
Durch die räumliche Nähe zum Notfallstandort erreichen die Ersthelfenden den Patienten idealerweise viel schneller als der Rettungsdienst und können sofort mit lebenserhaltenden Maßnahmen beginnen. Schließlich gilt die Regel „Time is brain“: Durch einen schnelleren Start der medizinischen Behandlung steigt die Überlebenschance des Patienten drastisch, sowie können Folgeschäden vermieden werden.
Weitere Informationen unter: www.katretter.de



